In der Verfilmung Der Fangschuß des 1939 veröffentlichten Romans Le Coup de Grâce von Marguerite Yourcenar stehen im Vordergrund die schroffe Abweisung einer Frau durch einen Mann, der selbst heimlich mit deren Bruder verbunden ist – und die Folgen, die sich daraus ergeben.
Im Englischen und Französischen wird der Fangschuss mit „coup de grâce“ bezeichnet.
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Dienstag, 6. September 2022
Der Fangschuß
Der plötzliche Reichtum der armen Leute von Kombach
Der plötzliche Reichtum der armen Leute von Kombach ist ein Autorenfilm von 1971, bei dem Volker Schlöndorff Regie führte. Er schrieb – zusammen mit Margarethe von Trotta, seiner späteren Ehefrau, – auch das Drehbuch. Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit, die sich im 19. Jahrhundert im Hessischen Hinterland ereignete.
Nach mehreren Fehlversuchen gelang es am 19. Mai 1822 acht armen Bauern und Tagelöhnern aus dem Hessischen Hinterland, einen Geldtransport, der monatlich von Gladenbach nach Gießen fährt, zu überfallen und zu berauben. Der Raubüberfall ging in die Kriminalgeschichte als der Postraub in der Subach ein.
Originaltitel Der plötzliche Reichtum der armen Leute von Kombach Produktionsland Bundesrepublik Deutschland Originalsprache Deutsch Erscheinungsjahr 1971 Länge 104 Minuten Altersfreigabe FSK 12 Regie Volker Schlöndorff Drehbuch Margarethe von Trotta,
Volker SchlöndorffProduktion Volker Schlöndorff,
Eberhard JunkersdorfMusik Klaus Doldinger Kamera Franz Rath Schnitt Claus von Boro
- Georg Lehn: Hans Jacob Geiz
- Reinhard Hauff: Heinrich Geiz
- Karl-Joseph Cramer: Jacob Geiz
- Wolfgang Bächler: David Briel
- Harald Müller: Johann Soldan
- Margarethe von Trotta: Sophie
- Joe Hembus: Schreiber
- Walter Buschhoff: Pfarrer
- Maria Donnerstag: Frau Geiz
- Angelika Hillebrecht: Johanna Soldan
- Harry Owen: Ludwig Acker
- Wilhelm Grasshoff: Richter Danz
- Eva Pampuch: Gänseliesel
- Rainer Werner Fassbinder: Bauer
- Karl-Heinz Merz: Landschütz Volk
Volker Schlöndorff (* 31. März 1939 in Wiesbaden) ist ein deutscher Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent, der vor allem für seine Literaturverfilmungen bekannt ist. 1980 wurde sein Spielfilm Die Blechtrommel mit dem Oscar in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film ausgezeichnet.
Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; Daten und Textquelle: Wikipedia
Baal
Baal ist eine Fernsehverfilmung des Theaterstücks Baal von Bertolt Brecht durch den deutschen Regisseur Volker Schlöndorff.
Originaltitel Baal Produktionsland Bundesrepublik Deutschland (BRD) Originalsprache Deutsch Erscheinungsjahr 1970 Länge 87 Minuten Altersfreigabe FSK 12 (DVD-Fassung) Regie Volker Schlöndorff Drehbuch Volker Schlöndorff Produktion Helmut Haffner Musik Klaus Doldinger Kamera Dietrich Lohmann Schnitt Peter Ettengruber
- Rainer Werner Fassbinder: Baal
- Sigi Graue: Ekart
- Margarethe von Trotta: Sophie
- Günther Neutze: Mech
- Miriam Spoerri: Emilie
- Marian Seidowsky: Johannes
- Irmgard Paulis: Johanna
- Carla Egerer: junges Weib
- Hanna Schygulla: Luise
- Wilmut Borell: Mjurk
- Rudolf Waldemar Brem: Holzfäller
- Andrea Brüdern
- Claudia Butenuth
- Johannes Buzalski: Penner
- Andreas Fricsay
- Michael Gempart
- Irm Hermann: Hausherrin
- Michael Grasshoff
- Günther Kaufmann: Orgauer
- Jean Launay
- Sabine von Maydell
- Eva Pampuch:
- Herbert Rimbach
- Christine Schuberth: Striptiseuse Savitka
- Walter Sedlmayr
- Sigi Sommer: Holzfäller
- Ulf-Jürgen Wagner:
Bei der Produktion von Baal wirkten zahlreiche Personen mit, die seinerzeit kurz vor ihrem künstlerischen Durchbruch standen: Neben dem für Drehbuch und Regie verantwortlichen Volker Schlöndorff sind dies insbesondere der Kameramann Dietrich Lohmann, der Filmmusik-Komponist Klaus Doldinger, die in den Hauptrollen besetzten Darsteller Rainer Werner Fassbinder und Margarethe von Trotta sowie die in weiteren Rollen besetzten Schauspieler Hanna Schygulla, Günther Kaufmann, Irm Hermann, Walter Sedlmayr und Carla Egerer.
Im Zentrum steht ein begabter junger Dichter, der nicht nur mit seiner Kunst, sondern auch mit seiner Lebensweise die Normen und Regeln der bürgerlichen Gesellschaft außer Kraft setzt. Nach Brechts Worten behandelt das Stück die gewöhnliche Geschichte eines Mannes, der in einer Branntweinschenke einen Hymnus auf den Sommer singt, ohne die Zuschauer ausgesucht zu haben – einschließlich der Folgen des Sommers, des Branntweins und des Gesanges – … Nicht die Verherrlichung nackter Ichsucht und schrankenloser Lebensgier eines asozialen Dichters ist das Thema des Stückes, sondern die Reaktion eines ungebrochenen Ich auf die Zumutungen und Entmutigungen einer Welt, die selber asozial ist
Der Film wurde 1969 gedreht und erstmals am 7. Januar 1970 im Hessischen Fernsehen gesendet sowie noch einmal am 21. April 1970 im Ersten Programm. Am 20. März 2014 wurde der Film auf DVD und Blu-Ray veröffentlicht.
Volker Schlöndorff (* 31. März 1939 in Wiesbaden) ist ein deutscher Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent, der vor allem für seine Literaturverfilmungen bekannt ist. 1980 wurde sein Spielfilm Die Blechtrommel mit dem Oscar in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film ausgezeichnet.
Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; Daten und Textquelle: Wikipedia
Freitag, 26. August 2022
Der plötzliche Reichtum der armen Leute
Der plötzliche Reichtum der armen Leute von Kombach ist ein Autorenfilm von 1971, bei dem Volker Schlöndorff Regie führte. Er schrieb – zusammen mit Margarethe von Trotta, seiner späteren Ehefrau – auch das Drehbuch. Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit, die sich im 19. Jahrhundert im Hessischen Hinterland ereignete. Als Grundlage für das Drehbuch diente das Gerichtsprotokoll.
Nach mehreren Fehlversuchen gelang es am 19. Mai 1822 acht armen Bauern und Tagelöhnern aus dem Hessischen Hinterland, einen Geldtransport des Fürsten, der monatlich von Gladenbach nach Gießen fuhr, zu überfallen und zu berauben.
| Deutscher Titel | Der plötzliche Reichtum der armen Leute |
| (Jahr) | (1971) |
| Internationaler Titel | The Sudden Wealth of the Poor People of Kombach |
| Regie | Volker Schlöndorff |
| Darsteller | Reinhard Hauff, Georg Lehn [de], Karl-Josef Cramer [de], Margarethe von Trotta |
| Genre | Drama |
Nach mehreren Fehlversuchen gelang es am 19. Mai 1822 acht armen Bauern und Tagelöhnern aus dem Hessischen Hinterland, einen Geldtransport des Fürsten, der monatlich von Gladenbach nach Gießen fuhr, zu überfallen und zu berauben.
| Besetzung | Rolle |
| Georg Lehn | Hans Jacob Geiz |
| Reinhard Hauff | Heinrich Geiz |
| Karl-Joseph Cramer | Jacob Geiz |
| Wolfgang Bächler | David Briel |
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